Aus für Öl und Erdgas beim Heizen – aber wie? Ö1 Radio-Interview

In Österreich sollen bis 2035 nach Vorgabe der Bundesregierung alle Ölkessel in heimischen Haushalten gegen andere Heizsysteme getauscht werden. Gasheizungen sind ab 2025 im Neubau nicht mehr erlaubt.

Wie ist der Umstieg zu finanzieren und zu bewältigen – sozial verträglich und wirtschaftlich, angesichts gesunkener Preise für Erdöl und Erdgas? Darüber spricht Johann Kneihs mit dem Geschäftsführer der Österreichischen Energieagentur DI Peter Traupmann. Die Ö1 Radio-Sendung vom 17.11.2020 liegt sieben Tage zum Nachhören bereit.

REPLACE treibt nachhaltiges Heizen und Kühlen voran – Praxis-Tools kurz vor Fertigstellung

REPLACE consortium meeting 16 September 2020

Obwohl COVID-19 persönliche Treffen schwierig macht, insbesondere auf internationaler Ebene, schreitet das REPLACE-Projekt ständig voran. Ein Online-Konsortiums Treffen am 16. September 2020 hat dies bestätigt: In naher Zukunft soll eine Reihe praxisorientierter Werkzeuge bereitstehen, um Endverbraucher, Vermittler und Investoren bei ihren Austauschmaßnahmen zu unterstützen:

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Bericht D2.4 veröffentlicht: Erfahrungsaustausch mit vorausgegangenen Austausch-Kampagnen und deren Einbettung in politische Programme, SWOT von politischen Maßnahmen

Bericht 2.4 bietet einen umfassenden Überblick über die Maßnahmen, die auf nationaler und lokaler Ebene bereits umgesetzt wurde, um ineffiziente Heiz- und Kühlsysteme zu ersetzen. Er enthält 22 Kampagnen zur Bewerbung von Heiz- und Kühlsystemen, die in den REPLACE-Regionen realisiert wurden sowie fünf weitere Kampagnen, die außerhalb der Zielregionen durchgeführt wurden.

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Bericht D2.3 veröffentlicht: Erhebung zu existierenden Lastmanagement- und kollektiven Aktionen im Heiz- und Kühlsektor sowie eine Übersicht über rechtliche und andere Bedingungen und Herausforderungen

Bericht D2.3 liefert Informationen zum Status Quo kollektiver Aktionen, Erneuerbare-Energien-Gemeinschaften (RECs) und Bürger-Energie-Gemeinschaften (CECs). Insgesamt sind für die REPLACE Zielländer 19 Beispiele bezüglich Lastmanagement sowie 28 kollektive Aktionen abgebildet.

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Bericht D2.2 veröffentlicht: Heizen und Kühlen nachhaltig gestalten – Barrieren, Lösungen und bewährte Verfahren

Der Fokus bei Bericht D2.2 liegt auf rechtlichen Aspekten, die die Marktakzeptanz erneuerbarer Heiz- und Kühlsysteme erschweren. Barrieren, ihre Gründe und Folgen sind die Hauptthemen dieses Berichtes.

Ein besonders komplexes Problem, das im Bericht angesprochen wird, bezieht sich auf Mehrfamilienhäuser, die dem Wohnungsrecht unterliegen. Zudem kann die Aufteilung von Verantwortlichkeiten im Energiesektor Entscheidungen auf lokaler Ebenen erschweren. In diesem Zusammenhang wurde untersucht, ob es Rahmenbedingungen gibt, um einen Markt für Energiedienstleistungen zu entwickeln und ob und wie erneuerbare Energien gefördert und unterstützt werden. Weitere Themen sind Interessenskonflikte zwischen Wohnungsbesitzern und Mietern, Barrieren in Bezug auf Entscheidungsfindung, die durch das Mietrecht bedingt sind, sowie Fördergelder, um Anreize zu finanzieren.

Die Länder, die im Bericht abgedeckt werden, sind Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Österreich, Nordmazedonien, Serbien, Slowenien und Spanien.

Der Bericht liegt in englischer Sprache vor.

Bericht D2.1 veröffentlicht: Bewertung der politischen Rahmenbedingungen und Ausblick für nachhaltiges Heizen und Kühlen in ausgewählten europäischen Regionen

Bericht D2.1 zum Thema Rahmenbedingungen präsentiert einen Überblick über politische Strategien, Maßnahmen und Instrumente in Bezug auf Heiz- und Kühlsysteme.

Er identifiziert Haupt-Treiber und Barrieren und präsentiert Erfolgsgeschichten zu Austausch-Projekten/Instrumenten in jeder Projektregion, die sich potentiell nachbilden lassen. Und der Bericht identifiziert fünf zentrale Herausforderungen, die bei der Implementierung erneuerbarer Heiz- und Kühltechnologie bestehen: z.B. die bessere Kenntnis von Endverbraucher*innen, um informierte Entscheidungen zu treffen, oder regulatorische Bestimmungen, die einen klaren Planungshorizont und Meilensteine liefern, um den vollständigen Ausstieg aus fossil betriebenen und ineffizienten Heizsystemen umzusetzen.

Die Länder, die im Bericht abgedeckt werden, sind Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, Österreich, Nordmazedonien, Serbien, Slowenien und Spanien.

Der Bericht liegt in englischer Sprache vor.

Zweites REPLACE Projekttreffen – virtuell und produktiv

REPLACE CM2

Das zweite REPLACE Consortium-Treffen fand vom 19. bis 20. Mai 2020 statt. Als Treffen in einer der Projektregionen geplant, dem Bayerischen Oberland, wurde es aufgrund von Covid 19 in eine virtuelle aber dennoch produktive Zusammenarbeit umgewandelt. Neben den 12 Projektpartnern konnte das Team dieses Mal drei Mitglieder des Beratungsgremiums willkommen heißen:

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Heizkesseltausch – Österreichisches Klimaschutzministerium fördert Umstieg auf saubere Heizungen im Jahr 2020 mit 100 Millionen Euro

Bis zu 5.000 Euro pro Haushalt – „Raus aus Öl“-Bonus ab sofort unter www.umweltfoerderung.at beantragen – 42,7 Millionen Euro für thermische Sanierung.

Das Klimaschutzministerium (BMK) fördert den Umstieg von umweltschädlichen fossilen Heizungen auf neue, saubere Alternativen im Jahr 2020 mit 100 Millionen Euro. Mit der Förderung können bis zu 22.000 Heizungen (Öl, Kohle, Gas) ausgetauscht werden. Neben der Förderung für den Ölkesseltausch stehen weitere 42,7 Millionen Euro für thermische Sanierungen von betrieblichen, kommunalen und Wohngebäuden zur Verfügung. Beide Maßnahmen ermöglichen eine CO2-Reduktion von mehr als 180.000 Tonnen pro Jahr.

Alle Informationen zu den Förderungen und die Möglichkeit, Förderungen zu beantragen, unter www.umweltfoerderung.at.

Rußiger Freitag – erstes Treffen der Lokalen Arbeitsgruppe im Oberland

First Local Workin Group meeting in the Bavarian Oberland

Das erste Treffen der Lokalen Arbeitsgruppe im Oberland fand bezeichnender Weise am Rußigen Freitag statt – einem Karnevalstag, an dem auch Kaminkehrer-Ruß eine Rolle spielt. Beim Treffen in Penzberg ging es darum, Wissen und Netzwerke zusammenzubringen und damit Kräfte für den Heizungstausch in der Region zu bündeln. Vor Ort waren Vertreter*innen von Energieberatungen, Kaminkehrern, Industrie- und Handelskammer und Verbraucherzentrale.

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